Pohlmann vs. H-Blockx auf der Kieler Woche
23.06.2007 13:48 von Lars Hanisch

Nach 11 Jahren Abstinenz waren wir mal wieder auf der Kieler Woche. Naja, letztendlich ist es ein Straßen-/Hafenfest wie jedes andere auch, es gibt diverse Stände, unterschiedliches zu Essen und Musik an jeder Ecke, dazu dann jede Menge Menschen mit dem entsprechendem Geschiebe und Geschubse. Aber deswegen ist man ja da. :-)

Und dann gibt es noch ein paar Bühnen für ein paar "Mainacts", u.a. am Freitag H-Blockx und Pohlmann.

Wir konnten erst den Zug um 19 Uhr von Flensburg nach Kiel nehmen, dementsprechend waren wir erst gegen halb neun vor der Hauptbühne und konnten noch die Zugaben von H-Blockx hören. Die gibt's ja aber auch schon länger, gehört hat man sie auch schon ein paar mal auf diversen Festivals und sie sind immer noch so gut, wie man es gewohnt ist. Einfach netter Partyrock.

Tja, zwischendurch spielte dann Abi Wallenstein, den hat man noch öfter gehört als die H-Blockx, weshalb wir die Gelegenheit nutzten, einmal um die Hörn zu wandern, um uns das Getrubel anzusehen und eine Kleinigkeit zu essen.

Gegen 23 Uhr waren wir dann wieder rechtzeitig zu Pohlmann da. Ich selbst hab noch nie vorher was von ihm gehört, da mein Radiokonsum nahezu Null ist. Aber es gibt wohl so 2 bis 3 Lieder, die momentan gerne gehört werden, z.B. "Mädchen und Rabauken" oder "Wenn jetzt Sommer wär'". Na, mal sehen, wie er live so rüber kommt, im Studio kann man ja immer viel machen...

Hm, ein Cello auf der Bühne, klingt gut, ist mal was anderes. Eine akustische und eine elektrische Gitarre, ein Bassist, der zwischendurch mal am Keyboard steht und ein Schlagzeuger. Solides Fundament für Musik. Es fing dann auch entsprechend ruhig an, ein bißchen Gezupfe, dazu "bedeutungsvolle" Texte, die Zuschauer (alle relativ jung und textsicher) sangen mit, prima.

Hm, das vierte Lied klingt auch nicht viel anders als die ersten, kommt da vielleicht noch was anderes? Außerdem sitzt er die ganze Zeit auf seinem Hocker und bewegt sich nicht viel. Die anderen Musiker auch nicht...

Letztendlich war es nichts anderes als ruhige Lagerfeuermusik. Aber warum setzen die Veranstalter sowas zur besten Partyzeit ins Programm? Solche Musik hört man am besten am Nachmittag auf einer Wiese bei Sonnenschein. Aber zu dieser Zeit gab's ja die H-Blockx auf der Bühne. Deren Musik hätte aber wesentlich besser zu der Stimmung am späteren Abend gepasst. Ein einfacher Tausch und der Abend wäre wesentlich runder gewesen.

Tags: musik



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